Auffällige Gefäßnetze unter der Haut

Besenreiser – das sind rötliche bis bläuliche Äderchen, die unter der Hautoberfläche hervorschimmern. Mit zunehmendem Lebensalter kommen sie häufiger vor, und zwar vorwiegend an den Beinen. Sie gehen meist zurück auf eine erblich bedingte Bindegewebsschwäche. Frauen sind eher betroffen als Männer.
Die auffälligen Äderchen werden vielfach als Schönheitsfehler empfunden. Das Laserverfahren bietet eine gute Möglichkeit, sie möglichst schonend zu entfernen. Gesundheitsschädlich sind Besenreiser in den meisten Fällen nicht. Manchmal sind sie jedoch Anzeichen für eine bestehende Venenschwäche. Eine ärztliche Untersuchung gibt Aufschluss darüber.

Entstehung von Besenreisern

Eine Bindegewebsschwäche kann es mit sich bringen, dass die Gefäßwände mancher feiner Beinvenen dem Blutstrom nicht genug Widerstand entgegensetzen. Die winzigen Gefäße dehnen und erweitern sich. Die Äderchen, die direkt unter der Hautoberfläche liegen, nehmen die für Besenreiser typische Farbe und Form an: Größere sind meist bläulich gefärbt, die sehr feinen Ausläufer hingegen eher rötlich. Gelegentlich erscheinen sie als zweigartige, feine Netze. Über ausgedehnte Hautbereiche breiten sie sich eher selten aus.

Besenreiser: auf einen Blick

  • Ursache ist meist eine angeborene Bindegewebsschwäche
  • Besenreiser treten oft mit zunehmendem Alter auf, besonders häufig bei Frauen
  • Gesundheitlich sind sie meist unbedenklich
  • Ob ein Zusammenhang mit einer Venenschwäche besteht, sollte jedoch ärztlich abgeklärt werden
  • Mit der vielfach erprobten Lasermethode können Besenreiser auf schonende Weise entfernt werden

Besteht eine Gesundheitsgefahr?

Auch wenn Besenreiser zumeist harmlos sind: In manchen Fällen weisen sie auf eine Venenerkrankung hin. Wenn zum Beispiel die Pumpleistung der Venen vermindert ist, stauen sich Teile des Blutes in den Beingefäßen. Dann entstehen oft ebenfalls Besenreiser, bei stärker ausgeprägter Venenschwäche kommt es schließlich zur Ausbildung von Krampfadern. Nach dem Auftreten von Besenreisern empfiehlt sich also in jedem Fall eine Untersuchung durch einen Venenspezialisten.
Bei den meisten Patientinnen und Patienten, die Besenreiser aufweisen, sind die Venen aber noch leistungsfähig genug. In solchen Fällen sind die erweiterten Äderchen allenfalls ein kleiner ästhetischer Makel. Dem kann durch eine Behandlung begegnet werden.

Entfernung mit dem Laser

Zur Entfernung von Besenreisern wird häufig die sogenannte Sklerosierung eingesetzt. Dabei wird ein Verödungsmittel in die betroffenen Äderchen gegeben, das die erweiterten Gefäße stilllegt. Bei sehr feinen Besenreisern ist es allerdings kaum möglich, das Verödungsmittel zielgenau zu verabreichen. Hier bietet sich der Laser als Alternative an. Da sich das Laserlicht mit großer Präzision steuern lässt, können auch feinste Äderchen oder filigran verzweigte Netze entfernt werden. Dabei entstehen normalerweise keine Hautverletzungen oder Narben. Die Behandlung verläuft schmerzarm und ist besonders sanft.

Wallenstein Klinik GmbH
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Dr. med. Felix Koc, von sanego empfohlen