Die Erscheinungsformen sind vielfältig

Hautgeschwülste kommen in den verschiedensten Varianten vor. Sie können erblich bedingt sein, durch Infektionen hervorgerufen werden oder aus unbekannten Gründen auftreten. In den meisten Fällen sind sie ungefährlich. Wenn Hautgeschwülste aus ästhetischen Gründen entfernt werden sollen, bietet sich besonders das schonende Laserverfahren an.
Neben den gutartigen gibt es jedoch auch bösartige Hautgeschwülste – die verschiedenen Formen des Hautkrebses. Hautkrebs tritt häufig an Stellen auf, die durch die Sonne vorgeschädigt sind. Solche bösartigen Hautgeschwülste müssen schnellstmöglich entfernt werden.
Ob Hautgeschwülste gefährlich sind oder nicht, kann nur durch eine Hautuntersuchung abgeklärt werden. Im Zweifelsfall gibt eine Gewebeprobe Auskunft.

Gutartige Hautgeschwülste

Gutartige Hautgeschwülste lassen sich mit dem Laser in der Regel rückstandslos entfernen. Die folgenden Hautgeschwülste kommen am häufigsten vor:

  • Warzen – hiervon gibt es verschiedene Arten. Meist werden sie durch Viren ausgelöst. Verbreitet sind auch die sogenannten Alterswarzen, deren Ursache unbekannt ist.
  • Bräunliche Pigmentflecken können als Leberflecken ererbt werden oder als Alterserscheinung auftreten.
  • Blutschwämme (auch: Hämangiome) kommen in allen Körperregionen vor. Diese rötlichen Hautgeschwülste entstehen durch die Wucherung kleiner Blutgefäße.
  • Fibrome sind rundliche Hautgeschwülste von bräunlicher bis weißlicher Farbe. Sie wachsen vor allem an Armen und Beinen, an den Augen, am Hals, in den Achselhöhlen sowie am Gesäß und in der Leistengegend. Es gibt härtere wie auch weichere Fibrome.
  • Xanthelsamen sind kleinere Wucherungen im Gesichtsbereich, meistens an den Augen und um die Nase herum. Sie sind durch eingelagertes Fett bedingt und treten meistens im Alter auf.

Hautkrebs

Unter den verschiedenen Hautkrebsformen ist der schwarze Hautkrebs am gefährlichsten – das sogenannte maligne Melanom. Es äußert sich in bräunlich-schwärzlichen Hautveränderungen. Häufig, aber nicht immer entsteht der schwarze Hautkrebs aus einem Muttermal. Da er seine Krebszellen oft stark in andere Organe streut, ist der schwarze Hautkrebs die Hautkrebsart mit den meisten Todesfällen. Wird er frühzeitig entdeckt, bestehen jedoch gute Heilungsaussichten.
Der sogenannte weiße Hautkrebs kommt besonders häufig im Gesichtsbereich vor. Betroffen ist vor allem durch die Sonne vorgeschädigte Haut. Die Formen des weißen Hautkrebses wie das Basaliom oder das Plattenepithelkarzinom streuen fast gar nicht oder kaum. Allerdings können sie das umliegende Hautgewebe stark beeinträchtigen. Daher müssen sie unbedingt entfernt werden.
In der Regel wird Hautkrebs zunächst auf klassische Weise chirurgisch behandelt. Bestimmte Hautkrebs-Vorstufen lassen sich auch gut mit dem Laser entfernen.

Das Laserverfahren

Abhängig von der Art der Hautgeschwülste können verschiedene Lasergeräte zum Einsatz kommen. Manche Hautgeschwülste werden mit dem Laser vorsichtig abgetragen. Bei anderen Wucherungen wirkt der Laser in den tieferen Hautschichten und bewirkt so die Entfernung der Hautgeschwülste. Welche Lasermethode gewählt wird, ergibt sich aus der gründlichen Voruntersuchung.
Unabhängig vom gewählten Verfahren wirkt die Laserbehandlung von Hautgeschwülsten im Allgemeinen besonders schonend. Die Vorteile sind:

  • Hautgeschwülste können rückstandslos entfernt werden
  • In der Regel weniger Nachwucherungen
  • Anregung der Geweberegeneration durch das Laserlicht
  • Schmerzreduzierte Behandlung
  • Normalerweise keine Narbenbildung

Wallenstein Klinik GmbH
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Dr. med. Felix Koc, von sanego empfohlen