Die neuste medizinisch erforderliche Behandlung von Steißbeinfisteln (alle Stadien und Rezidive)

Voruntersuchungen

Jeder Patient kann sich bei seinem Radiologen mittels MRT untersuchen lassen. Wir führen immer eine Untersuchung mittels Ultraschall mit Zoom durch. Bei schweren Erkrankungen oder hartnäckigen Rezidiven spiegeln wir den Enddarm ( Proktoskopie ). Diese Untersuchung erfordert keine Vorbereitung, die Spiegelung des Afters und Mastdarms kann jederzeit durchgeführt werden.

Um jeden Patienten zu ermöglichen, die Nachbehandlungen selber durchzuführen und eine bessere Wundheilung zu unterstützen, haben wir eine Optimierung aller früheren Verfahren eingeführt. Die Methode führen wir bereits erfolgreich seit einigen Monaten durch.

Vor jeder Operation sind Blutuntersuchungen und EKG erforderlich. Bei besonders schweren Verlauf der Erkrankung .kann sich bereits schon im Vorfeld, vor der eigentlichen Operation, eine Verbindung zum After oder Mastdarm gebildet haben. Die Darmfistel, wird dann bei der eigentlichen Operation mit versorgt.

Vorgehensweise der neuen Laser-Behandlung

Nach einer Ultraschall (MRT - Untersuchung) wird bei jedem Patienten im Bereich der Fisteln ( Geschwüre, Abszesse) in Schlafnarkose nur ein einseitiger Schnitt durchgeführt, welcher die Ausdehnung der Fisteln umfasst. Besonders wichtig bei diesem Schnitt ist, dass er nicht in der Gesäß- Rinne angebracht wird, sondern parallel. Die einzelnen Fisteln in der Gesäß-Rinne ( Geschwüre, oder offene Wunden) werden gereinigt und von den Haaren befreit.

Anschließend werden sie gelasert und nochmals mit einem dünnen Skalpell ausgefräst. Diese gereinigten kleinen Wunden werden in der Mitte mit feinsten Nähten verschlossen. Aus dem vorher angelegten Parallel - Schnitt wird in der Tiefe jegliches zerstörtes und eitriges Gewebe entfernt.

Die nun vorliegende, gesäuberte Wunde wird erst jetzt mit einem Rundum Laser behandelt. Der Laser bewirkt das Entfernen der Bakterien in der scheinbar sauberen Wunde und der Laser verkleinert den Hohlraum durch so genannte Adstringenz ( Zusammenziehen ). Unter Ultraschall und Spülungen mit Wasserstoff Peroxid entdeckt man auch die Reste von Fuchsbau (horizontale Fisteln) welche mit anderen Laser entfernt werden.

Nach der Laserung der Wunde, wird die Wunde mit einem neuen sterilen Set an Instrumenten erneut mechanisch gereinigt und exkochleiirt (ausgekratzt mit einem scharfen Löffel). Unter optischer Kontrolle wird dann die Blutstillung mit Laser durchgeführt. Die trockene Wunde wird mit einem chemischen Präparat gefüllt und der Verband angelegt. Durch tägliche Verbände wird die kleine offene Wunde zum Verheilen angeregt.

Vorteile der neuen Behandlungsmethode

Alle Stadien der Erkrankung und insbesondere Rezidive werden mit dieser Methode behandelt.

Der Vorteil der Methode ist, dass jeder Schritt der Operation sowohl unter optischer Kontrolle, wie auch unter steriler Ultraschall- Kontrolle durchgeführt wird, so dass auch einzelne Haare aufgefunden werden können, welche häufig bei dieser Erkrankung einwirken. Die Heildauer beträgt in der Regel 21 Tage.

Nachbehandlung

Nach der Entlassung kann sich der Patient selber versorgen, oder ein Familien Mitglied hilft bei den einfachen Verbänden. Eine Woche nach der Entlassung ist es erforderlich die Wunde mit einigen Nähten zu verschliessen, die Fäden werden dann in der Regel von Hausärzten gezogen. Nach der Ausheilung der Erkrankung raten wir zu einer dauerhaften Enthaarung des befallenen Gebiets mit oder ohne Laser.

Bei Erniedrigung der Abwehr-Kräfte, kann die Wunde zur Sicherheit auch länger offen bleiben, das Vernähen wird dann um einige Tage verschoben. Wie bei jeder Operation kann es zu Blutungen, Schmerzen, Schwellungen und ganz selten muss eventuell noch ein zweiter Eingriff erfolgen. Nach der Naht kann es zum Aufgehen einiger Nähte kommen, aber besonders selten zu einer Infektion.

Weitere Besonderheit des Verfahrens

Erst durch die offene Wundbehandlung (für eine kurze Dauer) wird eine erneute Entzündung sicher ausgeschlossen - Eiter kann sich in einer offenen Wunde, welche täglich mit einem Jod-Präparat versorgt wird, nicht mehr bilden. Und durch Laser werden die unsichtbaren, Bakterien- befallene Gewebe- Schichten sicher entfernt.

Durch dieses Verfahren kann die Krankheit ohne weitere Besonderheiten ausheilen. Dieser Eingriff verbindet alle bewährten Heilverfahren und Komplikationen sind dadurch besonders selten.

Wallenstein Klinik GmbH
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Dr. med. Felix Koc, von sanego empfohlen