Was ist eine Thrombose?

Eine Thrombose ist ein Gerinnsel in einem Blutgefäß, meistens in einer Vene. Das Gerinnsel verstopft das Gefäß und behindert den Blutfluss. Das kann gefährliche Folgen haben – zum Beispiel, wenn das Blutgerinnsel zur Lunge weitertransportiert wird. Daraus kann sich eine lebensgefährliche Lungenembolie ergeben.
Besonders häufig entstehen Thrombosen in den Beinvenen. Betroffene Venen können wir in der Wallenstein Klinik mit dem Laser besonders gut behandeln. Die Laserbehandlung verläuft in der Regel besonders schonend. Die Folgeschäden einer Thrombose lassen sich damit gezielt angehen.

Symptome einer Thrombose

Eine Beinvenenthrombose ist manchmal begleitet von Schwellungen, Spannungs- und Wärmegefühl in den Beinen. Hinzu kann eine Hautrötung oder leichte Blaufärbung kommen. Oft bleibt eine Thrombose zunächst unbemerkt. Besteht ein Verdacht auf Thrombose, ist für die Untersuchung viel ärztliche Erfahrung nötig. In der Wallenstein Klinik nutzen wir vor allem die Ultraschalluntersuchung zur Abklärung.

Ursachen

Wird ein Blutgefäß verletzt, verhindert die Blutgerinnung stärkeren Blutverlust im Wundbereich. Daher ist die Blutgerinnung bei jedem Menschen eine lebenswichtige Körperfunktion. Bei einer Thrombose hingegen kommt es zu einer unerwünschten Gerinnung, die eine Verstopfung des Gefäßes zur Folge hat. Sie kann verschiedene Ursachen haben:

  • Blutgerinnungsstörungen
  • Bereits bestehende Gefäßschäden
  • Verminderter Blutstrom, oft begleitet von Krampfadern oder erweiterten Venen

Häufig besteht bei einer Thrombose auch ein Zusammenhang mit anderen Erkrankungen.

Laserbehandlung einer Thrombose

Eine akute Thrombose behandeln wir zunächst mit Medikamenten, die die Blutgerinnung hemmen. Zusätzlich werden zur Bekämpfung der Thrombose Kompressionsverbände und -strümpfe angelegt. Das Gerinnsel kann so in der Regel nicht weiter wachsen. Nach einiger Zeit wird es vom Körper selbst abgebaut.
Oft bleibt die betroffene Vene jedoch geschädigt und ist in ihrer Funktion stark eingeschränkt. Es können sich knotige Gefäßerweiterungen bilden, die sogenannten Krampfadern. Auch andere Verletzungen wie zerstörte Venenklappen bleiben nach einer Thrombose häufig zurück. Mit dem Laserverfahren können wir die betroffene Vene direkt und schonend behandeln.

Vorteile des Laserverfahrens

  • Die Methode ist schonend und weitgehend schmerzarm
  • Da keine tiefen Schnitte erforderlich sind, kommt es in der Regel kaum zur Narbenbildung
  • Dank Mitentfernung von Krampfadern ist das Ergebnis normalerweise auch ästhetisch befriedigend
  • Besonders geeignet zur Nachbehandlung von Patienten, die anderswo nicht geheilt werden konnten

Der Behandlungsablauf

Die Behandlung der Vene, die von der Thrombose betroffen ist, erfolgt durch einen Laserkatheter. Das ist ein dünnes Röhrchen, das in die Vene eingeführt wird. Durch den Katheter setzt der Laser seine Lichtenergie frei. Die entstehende Wärme verödet die geschädigte Vene. Der gesamte Vorgang wird per Ultraschall überwacht. Im Anschluss an die Behandlung wird die Vene durch die Selbstheilungskräfte des Körpers abgebaut. Mit der betroffenen Vene verschwinden auch Krampfadern oder andere Schädigungen.

Vorbeugung

Besteht beim Patienten eine Thromboseneigung, kann die Erkrankung immer wieder auftreten. Daher kommt der Vorbeugung große Bedeutung zu. Vorbeugend wirken in erster Linie Maßnahmen, die die Blutzirkulation fördern. Dazu zählen:

  • viel Bewegung
  • Kompressionsstrümpfe
  • Vermeiden von längerem Sitzen oder Stehen


Ebenso wichtig für die Vorbeugung einer Thrombose ist die frühzeitige Behandlung möglicher Venenerkrankungen, insbesondere von Krampfadern. Die Wallenstein Klinik ist darauf besonders spezialisiert. Weitere Informationen zur Laserbehandlung von Venenleiden erhalten Sie hier.

Wallenstein Klinik GmbH
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Dr. med. Felix Koc, von sanego empfohlen