Ursachen

Eine Venenentzündung befällt oft bereits vorgeschädigte Venen – meistens an den Beinen. Besonders betroffen sind Venen mit Krampfadern oder solche Venen, wo es schon einmal zur Entstehung einer Thrombose gekommen ist. Die genauen Ursachen von Venenentzündungen sind unklar. Eine falsche Ernährung mit zu wenig Flüssigkeitszufuhr spielt möglicherweise ebenso eine Rolle wie Nikotingenuss oder bakterielle Infektionen. Häufig ist eine Venenentzündung auch die Folge einer äußeren Verletzung der Vene, zum Beispiel durch einen Katheter.
Zur Vorbeugung von Venenentzündungen trägt nicht zuletzt die Behandlung von Krampfadern bei. Das ist mit dem Laserverfahren auf besonders schonende Weise möglich.

Symptome einer Venenentzündung

Ist eine oberflächliche Vene von einer Venenentzündung betroffen, äußert sich dies meist wie

  • Hautrötung
  • starke Erwärmung der betroffenen Region
  • Schmerzen, besonders bei Ausübung von Druck auf die entzündete Vene
  • ein harter, geröteter Venenstrang

Die Entzündung einer tiefen Beinvene geht meist mit einer akuten Thrombose einher. Sie ist von außen weniger leicht erkennbar. Eine Ultraschalluntersuchung kann in vielen Fällen Klarheit bringen.
Venenentzündungen halten im Allgemeinen einige Tage an, in schwereren Fällen manchmal auch Wochen.

Behandlung

Eine Venenentzündung muss dringend sofort behandelt werden. Im Zuge der Venenentzündung kommt es in der Vene vermehrt zur Bildung von Blutgerinnseln, die unbehandelt zu einer Thrombose führen können – also zur Bildung eines größeren Blutpfropfens. Gelangt ein solcher Pfropfen über den Blutkreislauf in die Lunge, kann eine lebensgefährliche Lungenembolie die Folge sein.
Bei der Entzündung einer oberflächlichen Vene ist die wichtigste Maßnahme ein Kompressionsverband, der den Blutfluss in der Vene fördert. Hinzu kommen entzündungshemmende Salben, die Kühlung der betroffenen Stelle und eventuell Schmerzmittel. Häufig ist bei einer akuten Venenentzündung Bewegung sinnvoll, um die Blutzirkulation anzuregen.
Bei schwereren Venenentzündungen werden gerinnungshemmende Medikamente gespritzt oder in Tablettenform gegeben. So kann die Entstehung einer Thrombose verhindert werden. Ähnliche Maßnahmen kommen auch bei der Entzündung einer tiefen Beinvene zum Einsatz, wo sich bereits eine Thrombose entwickelt hat.

Vorbeugung

Die beste Vorbeugung gegen eine Venenentzündung ist viel körperliche Aktivität. Bewegung bringt den Blutkreislauf in Schwung und beugt so verschiedenen Venenleiden vor.
Für die Vorbeugung von Venenentzündungen und anderen Venenleiden ist außerdem die Krampfaderbehandlung wichtig – insbesondere wenn eine Venenerkrankung bereits aufgetreten ist. Krampfadern sind knotige Gefäßverdickungen, die meistens an den Beinvenen vorkommen. Sie sind das Resultat einer Venenwandschwäche. Das Venensystem pumpt nicht genug Blut zurück zum Herzen, das gestaute Blut fließt über die oberflächlichen Venen ab, diese entwickeln sich zu Krampfadern. In Krampfadern ist der Blutfluss verringert, Blutgerinnsel werden schlechter abtransportiert. Das macht die betroffenen Venen anfällig für Venenentzündungen und andere Folgeerkrankungen.

Erkrankte Venen mit dem Laser behandeln

Die Behandlung von Krampfadern mittels Laser verläuft in der Regel besonders schonend. In der Wallenstein Klinik wird die Behandlung häufig durchgeführt. Der Vorteil des Laserverfahrens: Die erkrankte Vene muss nicht chirurgisch entfernt werden. Daher verläuft der Heilprozess nach der Laserbehandlung beschleunigt, es treten praktisch keine Narben auf und es kommt weniger zu Komplikationen.
Der Laser wird durch einen kleinen Zugang in die betroffene Vene eingeführt. Anschließend verklebt er die Venenwände durch die Erzeugung von Wärme. Die so verödete Vene kann kein Blut mehr führen, der Blutstrom wählt einen Weg über gesunde Gefäße. Die Krampfader wird nach und nach durch das Immunsystem des Körpers abgebaut.

Wallenstein Klinik GmbH
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Dr. med. Felix Koc, von sanego empfohlen