Dank Laser-Unterstützung besonders schonend

Wenn die empfindliche Analhaut dauerhaft gereizt wird, sind Analfissuren keine seltene Erscheinung. Diese unangenehmen kleinen Einrisse entstehen besonders häufig als Begleiterscheinung von Hämorrhoiden. Bei der Analfissur-Behandlung kommt es darauf an, ob der Einriss an der Haut des Afters relativ frisch ist oder ob die Analfissur bereits seit längerer Zeit besteht. Anfangs kann sogar eine reine Ernährungsumstellung das Leiden lindern. Ist jedoch bereits vernarbtes Gewebe vorhanden, ist ein Eingriff meist unumgänglich. Eine solche Analfissur-Behandlung verläuft durch Unterstützung des Lasers häufig sehr viel schonender als mit der klassischen chirurgischen Methode.

Ernährungsumstellung

Eine Analfissur ist meist von einer Verspannung des Schließmuskels begleitet, die durch den begleitenden Reizschmerz ausgelöst wird. Bei der Analfissur-Behandlung im akuten Stadium kommt es vor allem darauf an, diese Reizung zu lindern. Dies kann zum Beispiel durch viel Trinken von Wasser und ballaststoffreiche Ernährung erreicht werden. Zusätzlich unterstützt durch viel Bewegung, kann auf diese Weise die Verdauung angeregt werden. Das Pressen beim Stuhlgang, das eine Analfissur stetig verschlimmert, lässt sich so meist vermeiden. Bei der Förderung der Verdauung können auch bestimmte Quellmittel helfen.
Die Einnahme von Abführmitteln zur Analfissur-Behandlung ist hingegen nicht zu empfehlen. Bei den häufigeren Toilettengängen, welche die Folge sind, wird die wunde Stelle nur noch mehr gereizt.

Schmerz- und Spannungslinderung

Die Entspannung des Schließmuskels kann bei der Analfissur-Behandlung auch durch besondere Wirkstoffe gefördert werden, die als Salben oder Zäpfchen in die Analregion eingebracht werden. Häufig haben sie zusätzlich eine schmerzstillende Wirkung. Gelegentlich wird bei der Analfissur-Behandlung auch auf Analtampons zurückgegriffen, welche die Wirkstoffe nach und nach an die betroffene Region abgeben. Für einen unmittelbaren Effekt kann der Arzt entsprechende Mittel auch direkt injizieren. Mit mechanischen Mitteln kann die Spannungslinderung im Analbereich weiter unterstützt werden.
Dauert das Leiden bereits länger an, werden oft zusätzlich Salben mit durchblutungsfördernder Wirkung aufgetragen. Sie können die Wundheilung bei der Analfissur-Behandlung anregen.

Erste Maßnahmen zur Analfissur-Behandlung

  • Ballaststoffreiche Nahrung zur Verdauungsanregung
  • Möglichst viel trinken und bewegen, um die Darmtätigkeit zu stimulieren
  • Eventuell schmerzstillende und muskelentspannende Salben, Zäpfchen oder Tampons

Chronischer Verlauf

Neben der Anwendung von Salben und anderen Mitteln wird gelegentlich auch ein Muskelrelaxans für die Analfissur-Behandlung eingesetzt. Das ist ein muskelentspannender Wirkstoff, der gezielt auf den Schließmuskel einwirkt. Die lindernde Entkrampfung kann damit meist recht schnell erreicht werden. Allerdings kommt es als Nebenwirkung zu länger anhaltender Stuhlinkontinenz. Daher werden andere Verfahren der Analfissur-Behandlung vielfach vorgezogen. Besonders bei fortgeschrittener Narbenbildung lässt sich ein Abtragen der Hautveränderungen bei der Analfissur-Behandlung oft nicht vermeiden. Dies ist besonders nach Herausbildung einer sogenannten Vorpfostenfalte der Fall, einer übermäßigen Auffaltung der Haut.

Das Laserverfahren

Das Abtragen der vernarbten Stellen erfolgt bei einer chronischen Analfissur häufig mit klassischen chirurgischen Methoden. Die unterstützende Laserbehandlung bietet demgegenüber einige Vorteile: Die betroffenen Partien können mit dem Laser keimfrei gemacht werden. Diese besondere Wirkung kommt durch gezielte Erzeugung von Wärme zustande. Die anschließende Analfissur-Behandlung kann so in der Regel schonender erfolgen, auffällig sichtbare Rückstände werden in der Regel vermieden. Zur Sanftheit des Verfahrens trägt auch der Einsatz von selbstauflösendem Fadenmaterial bei.
Sind die Verdickungen am Darmausgang durch die Analfissur-Behandlung abgetragen, kann der Stuhl künftig wieder ohne Hindernisse abgegeben werden. Die andauernden Reibungen und Reizungen, welche die Analfissur hervorgerufen haben, treten nach der Analfissur-Behandlung normalerweise nicht mehr auf.

Wallenstein Klinik GmbH
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Dr. med. Felix Koc, von sanego empfohlen