Krampfadern behandeln mit dem Laser in Nürnberg

Krampfadern entfernen – schonende Behandlung mit dem Laser

Krampfadern sind Zeichen einer Venenschwäche. Das Blut staut sich in den Venen und die Ader verdickt sich. Es entstehen bläulich hervortretende Adern, die sich unschön unter der Haut schlängeln. Besonders häufig sind Krampfadern an Frauenbeinen zu finden. Vor allem im fortgeschrittenen Stadium stellen Krampfadern nicht nur ein kosmetisches, sondern auch ein ernstes medizinisches Problem dar. Typische Begleiterscheinungen sind Hautgeschwüre und Wasseransammlungen im Gewebe. Es kommt zu offenen, oft auch schweren und geschwollenen Beinen, Juckreiz und Spannungsgefühlen. Es gibt verschiedene Methoden, Krampfadern zu entfernen. Besonders schonend ist die Behandlung mit dem Laser.

Krampfadern entfernen – Methoden und Zeitpunkt

Ob eine Krampfadern Behandlung mit Laser oder OP nötig ist, hängt vom persönlichen Leidensdruck und den Begleiterkrankungen ab. Um Krampfadern komplett zu entfernen bedarf es eines medizinischen Eingriffs durch den Gefäßchirurgen beziehungsweise Phlebologen. Sind die Krampfadern harmlos, ist das Entfernen aus medizinischer Sicht nicht unbedingt notwendig. Vor allem viele Frauen entscheiden sich aus ästhetischen Gründen dennoch für diesen Schritt. Der Arzt untersucht die Venen mithilfe des Gefäßröntgengeräts oder Ultraschall. Er stellt somit fest, ob nur die oberflächlichen Venen von der unschönen Veränderung betroffen sind oder auch das tiefer liegende Venensystem. In ihrer Funktion stark beeinträchtigte und ausgesackte Venen gehören in der Regel entfernt. Derart ausgeprägte Krampfadern bilden sich von alleine nicht mehr zurück. Das ist anders wie bei einer Schwangerschaft. Etwa jede dritte schwangere Frau leidet unter Krampfadern. Diese sind zumeist nur relativ schwach vorhanden und verschwinden nach der Geburt häufig wieder.

Wie gefährlich sind Krampfadern ohne Behandlung?

Krampfadern sind zwar ein häufiges Volksleiden, dennoch bergen sie das Risiko ernsthafter Folgeerkrankungen. Es ist sinnvoll, die Krampfadern so früh wie möglich zu behandeln. Ansonsten entsteht eine chronische Venenschwäche oder eine schmerzhafte Venenentzündung. Gefürchtet ist das offene Bein. Dabei handelt es sich um eine chronische Wunde, die nur schlecht oder gar nicht mehr heilt und starke Schmerzen verursacht. Verstopfen Blutgerinnsel die tiefen Beinvenen, dann drohen lebensbedrohliche Thrombosen. Im schlimmsten Fall führen Krampfadern zu einer tödlichen Lungenembolie. Schuld daran ist verklumptes Blut, das von den Venen in die Lunge wandert.

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Krampfadern Behandlung – die herkömmlichen Methoden

Bislang ließen sich die meisten Patienten ihre Krampfadern mittels einer OP entfernen. Für eine solche Operation ist ein stationärer Aufenthalt in der Klinik erforderlich. Zu den häufigsten Methoden gehört das Venenstripping. Dabei zieht der Arzt die Venen aus dem Bein. Hierfür schiebt der Mediziner eine Sonde in die Krampfader und durchsticht die Gefäßwand an deren Ende. Er durchtrennt die Ader und zieht sie heraus. Beim sogenannten Teilstripping entnimmt der Arzt nur die krankhaften Gefäßabschnitte. Üblich ist auch die Verödung durch das Erzeugen einer künstlichen Venenwandentzündung. Der Arzt spritzt das Verödungsmittel in die Venen. Die Krampfadern verkleben und vernarben. Es gibt das Verödungsmittel als Schaum oder Flüssigkeit. In der Regel sind mehrere Sitzungen erforderlich. Möglich ist auch die CHIVA-Methode. Hier bindet der Arzt die krankhaft veränderten Gefäßabschnitte ab und regt so deren Rückbildung an. Dieses Verfahren eignet sich jedoch nicht bei stärker ausgeprägten Krampfadern. Ebenfalls nur für leichte Krampfadern empfohlen ist eine Methode, die die Venenklappen mithilfe einer Manschette wieder in einen funktionsfähigen Zustand versetzt.

Wie gefährlich ist eine Krampfadern Behandlung?

Keine OP ist gänzlich ohne Risiko. Das trifft auch dann zu, wenn Sie Ihre Krampfadern behandeln lassen. Zu den Operationsrisiken gehören Schwellungen durch angesammelte Lymphflüssigkeit und Nachblutungen. Extrem selten sind schwerwiegendere Komplikationen, die bei jeder OP auftreten können. Im Großen und Ganzen handelt es sich bei der Krampfadern-OP um einen Routineeingriff ohne besonderes Gefahrenpotenzial. Da die Neigung zu Krampfadern oft erblich bedingt ist, besteht das Risiko, dass sich die Venen nach dem Eingriff erneut verdicken. Eine gesunde Lebensweise mit ausreichend Bewegung und dem Vermeiden von Übergewicht beugt der Entstehung von Krampfadern vor.

Krampfadern entfernen mit Laser

Eine Krampfader mit Laser zu entfernen ist schonender als eine herkömmliche OP. Oftmals findet der Eingriff unter örtlicher Betäubung ambulant statt. Ein längerer Krankenhausaufenthalt entfällt. Der Arzt setzt einen kleinen Schnitt und führt durch diesen die Lasersonde in die Krampfader ein. Mit dem Ultraschallgerät kontrolliert er diesen Vorgang. Das Laserlicht erhitzt die Ader, so dass sich diese verschließt. Die Krampfader vernarbt und der Körper baut das Gewebe ab. Diese Methode der Krampfadern Behandlung eignet sich gut für noch nicht allzu stark ausgeprägte und gerade verlaufende Venen. Nach der Laserbehandlung tragen Sie rund einen Monat lang Kompressionsstrümpfe. Das reduziert das Risiko von Blutgerinnseln und Schwellungen. Mit dem Laser Krampfadern behandeln bietet den Vorteil, dass der Eingriff nahezu schmerzfrei verläuft. Einige Patienten berichten lediglich über ein Wärmegefühl.

Krampfadern behandeln – Wer übernimmt die Kosten?

Ob die Krankenkasse die Kosten für eine Krampfadern Behandlung übernimmt, hängt vom Schweregrad des Leidens ab. Ein rein kosmetischer Eingriff, beispielsweise um Besenreiser zu entfernen, gehört zumeist nicht zum Leistungsumfang der Krankenkasse. Sind die Krampfadern stark ausgeprägt und bereiten sie Beschwerden, zahlen sowohl die privaten als auch die gesetzlichen Krankenkassen eine konventionelle Operation. Laserbehandlungen der Krampfadern stehen bislang noch nicht im Leistungskatalog der meisten Krankenkassen. Zu den Versicherern, die die Kosten tragen, gehören zahlreiche Betriebskrankenkassen. Doch auch hier gibt es regionale Unterschiede. Außerdem entscheidet der gewählte Tarif über das Leistungsspektrum. Es besteht jedoch die Möglichkeit, die Krampfadern Behandlung mit dem Laser selbst zu bezahlen und somit von einem schonenden Verfahren zu profitieren.