Schonende Behandlung der Couperose durch Lasern

Eine chronische Gesichtsrötung, fachsprachlich Couperose genannt, belastet als kosmetisches Problem die Psyche. Schuld an der Couperose ist eine Erweiterung der kleinen oberflächlichen Gefäße. Die auch als Kupferfinne bezeichnete Erscheinung resultiert aus einer anlagenbedingten Bindegewebsschwäche. Betroffen sind vor allem hellhäutige Frauen ab 30, häufiger noch ab 50 Jahren. Wenn Sie die Couperose lasern lassen, bilden sich die unschönen Rötungen auf eine sanfte Weise zurück.

Was ist der Unterschied zwischen Rosacea und Couperose?

Viele Menschen verwechseln die Couperose mit der Rosacea. Sowohl die Couperose als auch die Rosacea sind chronische Erkrankungen der Gesichtshaut mit ähnlichen Ursachen. Eine Couperose ist weniger stark ausgeprägt als eine Rosacea. Sie beginnt mit leichten Gesichtsrötungen vor allem im Nasen- und Wangenbereich. Hier zeigen sich kleine Äderchen mit bläulicher oder rötlicher Farbe. Im Anfangsstadium sind die Rötungen zumeist von vorübergehender Natur. Im späteren Verlauf bleiben diese bestehen und die Haut ist trocken. Sie juckt, brennt und spannt. Oft entwickelt sich aus der Couperose eine Rosacea. Die Couperose ist somit eine Vorstufe derselbigen. Bei einer ausgeprägten Rosacea entstehen unschöne Knötchen und Eiterpusteln. Die Oberfläche der Haut ist stark vergröbert und die Talgdrüsen wuchern. Zu den charakteristischen Merkmalen gehört eine knollenartige Nase.

Wie lässt sich Couperose mit Laser behandeln?

Dauerhaft entfernen lässt sich die Couperose mit Laser. Weil sich bei Wärme die Gefäße weiten, ist eine Couperose Behandlung bei kühlen Temperaturen sinnvoller. Die Dauer der Laserbehandlung richtet sich nach der Ausprägung der Couperose. Bei starken Beschwerden sind mehr Sitzungen nötig als bei einer schwachen Rötung. Jede Sitzung dauert zwischen zehn und 30 Minuten. In der anschließenden rund 15-minütigen Ruhepause kühlt die Haut ab und beruhigt sich. Zwischen jedem Termin pflegen Sie Ihr Gesicht mit speziellen Produkten. Die meisten Patienten und Patientinnen buchen zwei Termine im vierwöchigen Abstand. In der ersten Sitzung kommt zumeist der gelbe Laser und in der zweiten das OPL-Gerät zum Einsatz.

Was passiert beim Lasern der Couperose?

Couperose mit Laser zu behandeln ist eine weitgehend schmerzfreie Methode. Der Laser sendet kontrollierte Lichtimpulse. Der rote Blutfarbstoff in den erweiterten Kapillaren absorbiert das Licht. Die vom Laser freigesetzte Wärmeenergie lässt das Blut gerinnen. Infolgedessen verkleben die Äderchen und sterben ab. Der Körper resorbiert in der nachfolgenden Zeit die Reste der unschönen Adern. Eine örtliche Betäubung ist nicht notwendig. Es kann jedoch passieren, dass Sie ein leichtes Pieksen spüren. Unmittelbar nach der Couperose Behandlung schwillt die Haut manchmal etwas an und ist gerötet. Diese üblichen Nebenwirkungen verschwinden zumeist nach kurzer Zeit. Der Laser hinterlässt keine offenen Wunden, sodass sich die Rötungen gut überschminken lassen.

Wie lange heilt die Couperose nach einer Laserbehandlung?

Mit dem Laser behandeln Sie die Couperose auf eine sanfte Weise. Oft sind nur wenige Sitzungen nötig. Es bleiben keine Narben zurück. Der positive Effekt der Lasertherapie zeigt sich in der Regel nach rund drei Wochen. Treten die Symptome wieder auf, ist eine erneute Laserbehandlung sinnvoll. Sie erhalten nach der Couperose Behandlung mit dem Laser Tipps zur optimalen Pflege Ihrer Haut. Da es sich bei der Couperose um ein zumeist erblich bedingtes Leiden handelt, sind Rückschläge nie ganz auszuschließen. Folgende Tipps helfen dabei, das Risiko zu minimieren:

  • Verzicht auf Schwarzen Tee, Kaffee und Alkohol
  • Verzicht auf Nikotin
  • Dampfbäder und Saunabesuche nur in Maßen
  • Keine Bürstenmassagen
  • Auf guten UV-Schutz achten

Welcher Laser eignet sich für die Behandlung von Couperose?

Die erweiterten Äderchen, in der Fachsprache Teleangiektasien genannt, behandelt der Arzt mit gelben Lasern, KTP-Lasern oder Diodenlasern. Die gelben Laser sind besonders gut auf das Absorptionsspektrum des roten Blutfarbstoffs abgestimmt. Das Laserlicht verklebt die Blutgefäße und schließt diese. Sind die Rötungen flächig und diffus verteilt, kommt auch eine Blitzlampenbehandlung beziehungsweise eine Behandlung mit einem OPL-Gerät infrage. Unterschiedliche Wellenlängen erreichen sowohl tiefliegende als auch oberflächliche Blutgefäße.

Was passiert nach der Behandlung der Couperose mit Laser?

Leichte Schwellungen und Rötungen nach der Laserbehandlung sind völlig normal. Manchmal bilden sich kleine Krusten. Diese verschwinden zumeist nach etwa einer Woche von selbst. Die Couperose Behandlung mit dem Laser hinterlässt keine Narben. Dennoch ist es wichtig, die Krusten nicht zu zerreiben oder zu zerkratzen, um die Narbenfreiheit auch weiterhin zu gewährleisten. Gegen die genannten Nebenwirkungen helfen kühlende Umschläge. Der Erfolg der Laserbehandlung zeigt sich zumeist nach wenigen Wochen. Die Haut erhält ein sichtbar frisches und natürlicheres Aussehen und die Rötungen sind verschwunden. Da die Couperose zumeist erblich bedingt ist, beeinflusst der Lebensstil die Dauer des Behandlungserfolgs. Gefäßweiternde Faktoren tragen zum Wiedererscheinen der Rötungen bei. Dazu gehören bereits genannte Risiken wie UV-Strahlung, Nikotin, Alkohol, Sauna, aber auch zu viel Sport und starke Temperaturschwankungen. Allgemein ist von einer Wirkdauer von etwa sechs Monaten bis zu drei Jahren auszugehen. Wenn Sie Ihrer Haut mit einer Pflege etwas Gutes tun möchten, greifen Sie am besten auf Apothekenkosmetik zurück. Hier erhalten Sie spezielle Produkte ohne Mineral- und Silikonöle, Alkohol und Parfüm. Das Auftragen fettender Creme ist zu vermeiden. Die Hautpflege für Couperose-Patienten besitzt im Idealfall feuchtigkeitsspendende, beruhigende und kühlende Eigenschaften.

Couperose-Behandlung

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